mal was ganz anderes – wozu denn hebammen…

hallo meine lieben…

 

seit wochen und monaten lese ich immer mehr über hebammen – ihre immer schwieriger werdende lage und dann auch noch vor kurzem das, dass sie ab nächstes jahr nicht mehr haftpflichtversichert werden… ich finde das sehr beängstigend! was sollen wir frauen denn ohne hebammen machen? diese frauen geben einer schwangeren und jungmama so viel – das können einem nicht die familie und schon gar nicht die ärzte geben.

 

ich habe schon einige erfahrungen von anderen bloggerinnen gelesen. unter anderen sammelt grummelmama hierzu beiträge. ich werde euch meinen nicht vorenthalten:

ich hatte insgesamt doch einige hebammen bei meiner schwangerschaft/geburt/nachsorge… sibylle (während der schwangerschaft), dank einer 18-stunden-geburt einige schichtwechsel und für die nachsorge irene, da sibylle im urlaub war.

ich persönlich hätte jetzt nicht wirklich eine vorsorgehebamme gebraucht. ich hab mich bei meiner ärztin sehr wohl gefühlt bei den untersuchungen… der geburtsvorbereitungskurs war allerdings ganz nett – informativ und auch witzig (hechel *g*). 😉

mein lausmädel musste leider dazu aufgefordert werden auf diese welt zu kommen – sie war 6 tage drüber über den termin und als ich morgens ein sehr schlechtes gefühl hatte, sind wir ins krankenhaus gefahren. aufgenommen hat uns – auf den ersten blick – eine ziemlich kratzbürstige hebamme. nach einigen untersuchungen – ctg und ultraschall – kam auf, dass mein mädchen kaum noch wasser zum schwimmen hatte und es wurde entschieden, dass eingeleitet wird. es kam alles nur schwer in gang und leider hat sich die kleine wieder aus dem becken raus gedreht…es zog sich also ziemlich hin und an die ganzen hebammen während der nacht kann ich mich nicht mehr erinnern… ich kann mich aber supergut an die hebamme erinnern, die zur entscheidenden phase da war. es war natürlich die „kratzbürste“, die uns am morgen davor aufgenommen hatte… aber ich muss euch sagen – es gab in meinen augen keine bessere frau für diesen job!!! sie hat mir mut gemacht – mich unterstützt – meinen mann unterstützt (was ich auch sehr wichtig finde!) im entscheidenden moment hat sie mir in den a… getreten, die ärzte rumkommandiert… ohne sie hätte die kleine wahrscheinlich entweder mit saugglocke oder zange – oder gar per kaiserschnitt geholt werden müssen. sie hat mir so viel kraft gegeben als es darum ging! ich bin ihr ewig dafür dankbar!

und zur nachsorge kam ja dann irene. durch die schwere geburt war ich sehr schlapp – auch als ich schon zu hause war. und mit dem stillen hat es nicht so klappen wollen. sie hat mir mut gemacht, mich bei meinen entscheidungen unterstützt. mir das stillen nicht aufzwingen wollen und mich nicht schlecht gemacht, als ich ganz auf die flasche umgestiegen bin (im gegensatz zu manch anderer mutter – da bist du ja gleich rabenmutter, wenn du nicht stillst. :-/ )

 

liebe sibylle, dank dir für den tollen geburtsvorbereitungskurs, du hast uns viele ängste nehmen können! liebe karin, ich danke dir unendlich dafür, dass du bei der geburt da warst und mich angestoßen und mir mut und kraft gegeben hast! und auch danke an dich, ramona (hebammenschülerin). auch du hast mir sehr geholfen und mich immer mal wieder helfend etwas abgelenkt. ihr seid ein tolles team. und danke, irene, für deine unterstützung in den ersten tagen zu hause. ich wünsche und hoffe, dass es einen weg geben wird, dass ihr weiter euren traumjob – für den ihr ohne zweifel geschaffen seid – weiter ausüben dürft. ich kämpfe dafür – ich habe unterschrieben!

 

also bitte, meine lieben leser, unterschreibt auch ihr und helft unseren hebammen, weiter ihrer lebensaufgabe nachkommen zu dürfen, unseren kindern auf die welt zu helfen.

 

hebammen

 

alles liebe…


annelie.

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